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UPDATE: 09. Jul 2008 |
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Anschlag bei SPÖ-Parteizentrale: 7 Thesen gegen Studiengebühren!
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SJÖ / VSStÖ / AKS schlagen bei SPÖ-Parteizentrale 7 Thesen gegen Studiengebühren an
Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ), der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) und die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) schlugen heute Vormittag 7 Thesen gegen Studiengebühren an das Tor der SPÖ-Parteizentrale. Die Jugendorganisationen machten darauf aufmerksam, dass nach dem Koalitionsbruch der ÖVP für die SPÖ die Möglichkeit bestehe, gemeinsam mit den Oppositionsparteien diese Bildungsbarriere abzuschaffen.
"Es ist falsch, wenn die SPÖ jetzt gegenüber der ÖVP Anstand zeigt, denn mit der Einführung der Studiengebühren hat die ÖVP keinen Anstand gegenüber jenen jungen Menschen gezeigt, für die Studiengebühren nicht so ohne weiteres leistbar sind. Wenn die ÖVP den Koalitionspakt aufkündigt, dann gibt es für die SPÖ keine Notwendigkeit mehr sich daran zu halten. Für die Abschaffung der Studiengebühren gibt es im Augenblick auf jeden Fall eine historische Chance", so die VertreterInnen der Jugendorganisationen Wolfgang Moitzi (SJÖ), Maria Maltschnig (VSStÖ) und Klaus Baumgartner (AKS).
Hier die 7 angeschlagenen Thesen im Überblick:
STUDIENGEBÜHREN...
- ...halten Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen Schichten vom Studieren ab!
- ...treffen Frauen härter als Männer!
- ...haben bei ihrer Einführung zu 20 % weniger Studierenden geführt!
- ...haben die soziale Situation der Studierenden massiv verschlechtert und treiben Studierende immer mehr in prekäre Beschäftigungsverhältnisse!
- ...haben den Universitäten nicht mehr Geld gebracht und die Studienbedingungen nicht verbessert!
- ...belasten Studierende aus anderen Ländern doppelt so hart!
- DIE SPÖ HAT JETZT DIE MÖGLICHKEIT, DIE STUDIENGEBÜHREN ERSATZLOS ABZUSCHAFFEN!

weitere Fotos der Aktion findet ihr auf der SJ-Homepage
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Deine Stimme zählt!
Schreib uns, warum du für eine Minderheitsregierung oder gegen eine
Koalition mit der ÖVP bist.
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Unterstützerin:
Studentin
Irini Tzaferis |
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Wenn ich an die letzten eineinhalb Jahre denke,
dann erinnere ich mich nur an Stillstand und Rückschritt.
Ich befürworte eine Minderheitsregierung, weil ich denke, dass nur so
reale politische Veränderung möglich ist. Eine Koalition mit der ÖVP
hat sich in der Vergangenheit immer als Fehler erwiesen und daran wird
sich auch zukünftig nichts ändern. Und Veränderung ist dringend notwendig,
wenn man an die diversen sozialen Missstände, von Studiengebühren bis zur Gesundheitsmisere, denkt.
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